Familienaufstellungen

Seminare 2017

 

Seminare zum Familienstellen 2017:

 

1. Wiesbaden:   Abendseminare in Wiesbaden 25.Oktober 2017, 15.November 2017, 1.Dezember 2017

2. Duisburg:      Wochenendseminar in Duisburg vom 18. -19. November 2017

3. Freiburg:      Tagesseminar in Freiburg am Samstag, den 09. Dezember 2017

 

Meine Arbeit mit Familienaufstellungen ist geprägt von meiner über 20jährigen Erfahrung mit Aufstellungen sowie von meinem beruflichen Hintergrund der Paar- und Familientherapeutin. Familienaufstellungen sind eine generationsübergreifende Methode, die auf wundersame Weise das Familiensystem in seinen unbewussten Dynamiken entstehen lässt. Menschliches Leid, Symptome, schwierige Lebensverläufe, Konflikte und traumatische Erfahrungen lassen sich in der generationsüberreifen Weitergabe langsam verstehen und auch lösen. 

 

Die Seminare "Familienaufstellungen" finden in einer kleinen Gruppe statt. Eine Familienaufstellung kann auch in Form einer Einzelberatung stattfinden, das hat jedoch nicht die gleiche Kraft wie in einem Aufstellungsseminar. 

 

Sollten Sie eine Familienaufstellung bei mir durchführen, nachfolgen mein kleiner Informationsbogen zu „Familienaufstellungen“:

 

Bei einer Familienaufstellung ist es gut, im Vorfeld der Aufstellung einen

Stammbaum der eigenen Ursprungsfamilie zu erstellen. Dieser sollte die wesentlichen Ereignissen über drei Generationen (bis zu den Großeltern und deren Geschwistern) enthalten.

 

Nach meinen Erfahrungen ist es oft so, dass Menschen zu den Ereignissen in ihren Familien nicht mehr umfassend informiert sind. Dann empfiehlt es sich, z.B. Geschwister, Eltern und noch lebende Verwandte zu befragen. Es können Namen und Daten von Familienmitgliedern nicht mehr verfügbar sein; auch in dem Fall ist es gut, sorgfältig nachzuforschen – sowohl vor als auch nach einem Aufstellungsseminar.

 

Besonders sind traumatische Ereignisse in der Familie und in den Generationen bei der Stammbaumarbeit zu erforschen, da diese sich auf nachfolgende Generationen auswirken, sofern sie nicht bewältigt worden sind. Nachfolgende eine Auflistung zur Stammbaumarbeit:

 

          Geburten. Alle Geburtsdaten zu drei Generationen. Besonderheiten bei Geburten.

          frühe Tode von Familienangehörigen. Jahreszahl. Alter. (in allen Generationen !)

          schwere Krankheiten (körperliche, seelische und geistige). 

          eigene längere Krankenhausaufenthalte, besonders in der Kindheit und frühen Kindheit

          schwere Unfälle

          Selbstmord bei Familienangehörigen

          Behinderungen (körperliche und geistige) bei Familienangehörigen

          Trennungen (eigene, der Eltern, der Großeltern)

          außereheliche Beziehungen, Kinder aus außerehelichen Beziehungen

          frühere Bindungen der Eltern, Großeltern, Kinder aus früheren Bindungen

          Kriegsereignisse: Diese sind sehr wichtig, gerade in unserem Land sind viele Familien durch die Kriegsereignisse traumatisiert worden, z. B. durch den Verlust

von Angehörigen, gefallenen Verlobten, toten Kindern, Flucht, Vertreibung, Gefangenschaft, Konzentrationslager , Zugehörigkeit zur SS, Totenkopfdivision etc.,

          Täterschaft oder Opferschaft in der Familie

 

  • Alle Geburts- und Todesdaten von Familienangehörigen über drei Generationen
  • Besonderheiten bei der eigenen Geburt
  • schwere persönliche Erkrankungen. Langwierige chronische Erkrankungen in den Generationen
  • Flucht. Migration

 

Der Stammbaum wird nicht abgegeben oder mir zugesandt. Wir benötigen diese Informationen ausschließlich im Prozess der Aufstellung. Als innere Ausrichtung vor dem Aufstellungsseminar hat die Arbeit und innere Anteilnahme an den Familienmitgliedern und die Hinwendung zum größeren Familiensystem einen wichtigen Stellenwert. 

 

Eine Familienaufstellung wird oft gewünscht, wenn im Leben aktuelle oder aber langfristige Probleme und Kreisen entstanden sind. Dieses persönliche Problem, also die Frage, welche langfristigen Lebensthemen, oder auch welches aktuelle Lebensthema Sie zum Aufstellungsseminar geführt hat, erfrage ich in einem Gespräch vor Ihrer Aufstellung. Das Gespräch dazu findet im Rahmen der Gesamtgruppe statt. Sollte es sehr schwierige Themen geben wie Missbrauch können Sie mich dazu vorher persönlich ansprechen, da in diesem Fall oft eine "verdeckte" Aufstellung hilfreich ist. 

  

Seminarzeiten bei Wochenendseminare sind:

Samstag:                 10.00 – 18.00

Sonntag:                  10.00 -  16.00

 

Am Samstag wird es eine Mittagspause von 2 Stunden, und am Sonntag eine Pause von ca 1 Stunde geben.

 

Seminarzeiten bei Tagesseminare sind:

Samstags von 10.00 - 19.00 Uhr. 

 

Kleinere Tee- und Kaffeepausen zwischen den Aufstellungen sind vorgesehen. Tee- und Kaffeegetränke stehen für die Teilnehmenden zur Verfügung. 

 

Ein Seminar zum Familienstellen ist eine sehr intensive Erfahrung. Von daher empfehle ich, die Abende und eventuell auch die erste Zeit nach dem Aufstellungsseminar so zu gestalten, dass genügend Ruhephasen eingeplant werden. Über diese Zeiten der Ruhe können sich die Bilder und Erfahrungen zur der eigenen Aufstellung, jedoch auch zu den Erfahrungen in der Tätigkeit  als Stellvertreterin bei den Aufstellungen der anderen Teilnehmenden gut in Körper, Geist und Seele einfügen.

 

Für meine Seminare zum Familienstellen habe ich eine Beschränkung bei der Anzahl der Aufstellungen, so dass wir in Ruhe gemeinsam die Familiensysteme aufstellen und nach gute Lösungen schauen können.  Außer den Aufstellungsarbeiten versuche ich in verständlichen Worten – und so gut wie es in diesem zeitlichen Rahmen möglich ist - Zusammenhänge zu erläutern.  Bitte sprechen Sie mich im Seminar  an, wenn etwas nicht gut verstanden wurde oder Sie zu ihrem persönlichen Thema weitere Hilfestellungen benötigen..

 

Zu den Teilnehmenden, die eine Aufstellung machen möchten, sind oft auch Teilnehmende ohne eigene Aufstellung im Seminar anwesend, die aus persönlichem Interesse kommen, oder auch um meine Aufstellungsarbeit kennen zu lernen. Alle Teilnehmende unterschreiben zu Beginn des Seminars eine im psychologischen Bereich übliche Schweigepflichterklärung, so dass die Anonymität der Einzelnen und des Familiensystems gewahrt bleibt.

Im Seminar möchte ich allen Teilnehmenden das „Du“ anbieten, diese Form des Miteinanders erleichtert die Aufstellungsarbeit.  

 

Meinen Teilnehmern möchte ich empfehlen, dass Sie weder im Seminar noch nach dem Seminar sofort über die Aufstellung sprechen – auch nicht mit einem Lebenspartner oder mit erwachsenen Kindern. Auf diese Art und Weise geben Sie den Bildern und Prozessen der Aufstellung eine deutlich stärkere Möglichkeit, sich zu integrieren.  So wird die Erfahrung der Aufstellung, werden die inneren Prozesse, die durch die Aufstellungen angeregt werden, weniger unterbrochen. 

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude und gute Erfahrungen bei der Erforschung ihres Familiensystems.

Marlies Warncke

 

Download
Anmeldeform FamA Hopa.pdf
Adobe Acrobat Dokument 94.1 KB

Tel.: 0157 - 563 581 25

Email: kontakt@m-warncke.de