Paarberatung

Liebe - Harmonie - Konflikt ???

„Die Erregung von Konflikt ist eine luziferische Tugend im eigentlichen Sinne des Wortes. Konflikt erzeugt das Feuer der Affekte und Emotionen, und wie jedes Feuer, so hat auch dieses zwei Aspekte, nämlich den der Verbrennung und den der Lichterzeugung. Die Emotion ist einerseits das alchemische Feuer, dessen Wärme alles zur Erscheinung bringt und dessen Hitze <<omnes superfluitates comburit<< alle Überflüssigkeiten verbrennt, - andererseits ist die Emotion jener Moment, wo der Stahl auf den Stein trifft und ein Funke herausgeschlagen wird: Emotion ist nämlich die Hauptquelle aller Bewusstwerdung. Es gibt keine Wandlung von Finsternis in Licht und von Trägheit in Bewegung ohne Emotion.“

Quelle: C.G.Jung, Archetypen, dtv, 2001, 13. Aufl. Dez. 2006, S. 93/94 in „Die psychologischen Aspekte des Mutterarchetypus – 1938 – Der übersteigerte Eros“

 

Sie können als Einzelperson oder als Paar zur Beratung kommen. Als systematische Paar- und Familientherapeutin fühle ich mich immer der Beziehung von Mann und Frau verpflichtet, also sowohl dem Mann als auch der Frau zugewandt, keinen von beiden ausschließend, ohne Schuldzuweisung zu ausschließlich einer Partei. 

 

Ich berate Sie gerne ! Rufen unverbindlich an und stellen Sie Ihre Fragen. Wir können dann bei einem Wunsch nach Beratung einen passenden Termin vereinbaren.  

 

Kurzer Exkurs zur Paartherapie:

 

Meine Haltung zur Paartherapie ist geprägt von dem Familientherapeuten Helm Stierlin. 

Nach Helm Stierlin, Psychotherapeut, Psychiater und Familientherapeut, wird als Ziel der Therapie eine stabile Beziehung des Paares angestrebt. Diese besteht insbesondere aus einer „positiven ‚Gegenseitigkeit“, welche beinhaltet: Vertrauen, Respekt und Bestätigung der jeweiligen „Ich“- und „Du“-Definitionen. Hierüber kann ein vertieftes Verständnis für einander entstehen, welches sich sinnstiftend auswirkt auf die unterschiedlichen Konfliktfelder und auf die unterschiedlichen Anteile der Paar-Persönlichkeiten, die zum Konfliktgeschehen beisteuern.

Im Rahmen einer Paartherapie gestaltet der Therapeut einen Rahmen, der Vertrauen und Offenheit fördert. Die  Basis der Therapeutin ist Neutralität, Objektivität und Allparteilichkeit ist, sowie Empathie zu allen Beziehungspartnern. 

 

Zum theoretischen Hintergrund der Therapeutin gehört ein Wissen über unterschiedliche theoretische Ansätze der Arbeit mit Paaren und Methoden psychotherapeutischer Arbeit mit Paaren. Des weiteren haben die über 20jährigen Erfahrungen mit Familienaufstellungen gezeigt, dass die Paare trotz großer Verbundenheit und gegenseitiger Liebe stark von einer - beiden Parteien unbewussten ! - Dynamik geprägt sind, die sich aus den eigenen Familiensystemen, d.h. aus frühen Entwicklungsphasen und -prägungen stammt.  

Obwohl unterschiedliche therapeutische Schulen - insgesamt gibt es über 200 Richtungen / therapeutische Schulen - bieten Erklärungsansätze sowohl dafür, wie sich Paarkonflikte entwickeln, als auch dafür, wie die Konflikte aufrecht erhalten werden und immer wieder 'aufflammen'. Trotz der Unterschiedlichkeit der Schulen gibt es jedoch zwei Aspekte, die zentral als gemeinsame grundlegende Erklärungen aufgefasst werden können:

 

  • die frühe Kindheit mit ihren Prägungen
  • die mehrgenerationale Wirklichkeit und deren Auswirkungen auf Familienmitglieder

 

All die vielen Formen von Konfliktmuster bei Paaren, deren Ausdruck im Denken, Fühlen und Verhalten, in Interaktion und Kommunikation, lassen sich unter diesen beiden Aspekten betrachten und und mit sehr unterschiedlichen Methoden positiv verändernd bearbeiten.