Weiterbildung Psychotraumatologie

Die Arbeit mit Traumata und generationsübergreifenden Familienaufstellungen

Einjährige berufsbegleitende Weiterbildung in Duisburg ab November 2017

 

 

 

Einjährige Weiterbildung

Fortgeschrittenenkurs

„traumatic growth“

„Trauma – transgenerationale Traumata – Familienaufstellungen“

 

Wachstum und Entwicklung durch die Bewältigung traumatischer Erfahrungen

6 Lehrseminare

 

 

Die Weiterbildung ist ein Fortgeschrittenenkurs in Psychotraumatologie. Schwerpunktmäßig werden schöpferische, imaginative und körperbezogene Methoden unterrichtet für die Bewältigung traumatischer Erlebnisse.

 

Das integrativen Konzept der Weiterbildung vermittelt Wissen und Fähigkeiten zur zu den Themen:

Bindungstraumata - frühe Störungen

Monotraumen und Trauma-Schema

Gewalttraumen – Täter – Opfer

Generationsübergreife Traumata und Familienaufstellungen

 

 

Die Gesprächsführung in der Arbeit mit Traumata ist angelehnt an körperorientierte Methoden, hier insbesondere an das „Focusing“ von E. Gendlin; sowie an systemisch orientierter Gesprächsführung.

 

Die Weiterbildung ermöglicht, neue Methoden für die konkrete Arbeit als Berater, Therapeut, Familienaufsteller oder für Tätigkeiten in heilenden, helfenden und pädagogischen Berufsfeldern zu erlernen.

 

Das integrative Konzept vermittelt Methoden und Inhalte, die persönliches Wachstums und persönliche Entwicklung unterstützen. 

 

 

Themen der Weiterbildung

 

Familienaufstellungen - generationsübergreifende Weitergabe von traumgebundenem Leid - reale Eltern und ideale Eltern (Pesso-Therapie)

 

Das therapeutische Malen in Beratung und Therapie. Erlernen eines kreativen Modells für die Arbeit mit erwachsenen Klienten. Heilung durch innere Bilder und Symbole

 

Emotionale und körperliche Symptome als Trauma-Folgen. Psychosomatik und Trauma-Folgestörungen. Körperliche und emotionale Auswirkungen und Symptome in der Folge traumatischer Ereignisse und als Spätfolgen in generationsübergreifenden Verstrickungen.

 

Weitergabe von transgenerationalen Verstrickungen. Generationsübergreifende Familienaufstellungen und "heilendes Rollenspiel" (Moreno) in der Arbeit mit transgenerationalen traumatischen Verstrickungen.

 

Kinder und Trauma: Trauma und kindliche Psyche. Traumata bei Kindern und deren Anzeichen. Die Arbeit mit kindlichen Traumen. 

 

Trauma: Denken, Fühlen und Verhalten in alltäglichen Situationen Die Arbeit mit traumatischen Erfahrungen in Therapie und Beratung. 

 

Unterschiedliche Konzepte der Traumatherapie.  „Väter“ der Traumatheorie: Janet, Freud, Bessel van der Kolk und andere.

 

Psychodynamisch Imaginative Trauma-Therapie (PITT) in der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Konzept und ausgewählte Übungen zu Bewältigung. 

 

Gestalttherapie – Projektion, Identifikation und Introjekte.

Tod, Trauer und Verlust. Methoden zu Bewältigung.

Gewalterfahrungen - Täter- und Opferenergien.

 

ICD-10: Kriterien von Belastungsstörungen und 'Posttraumatischen Belastungsstörungen' als Krankheitsbilder bei traumatischen Erfahrungen

Gesprächsführung und Beratungskompetenz

Neurowissenschaft und die Vernetzung von Gefühlen, Empfindungen, Motorik, inneren und äußeren Einflüssen.

 

Theorie und Praxisarbeit stehen im Rahmen der Weiterbildung in einem sich ergänzendem Verhältnis, wobei der Schwerpunkt auf der Unterrichtung von praxisbezogenen Methoden der Bewältigung liegt.

Die praktische Arbeit mit den unterschiedlichen Methoden orientiert sich vielfach an den Problemlagen der Teilnehmenden. Selbsterfahrende Übungen, Rollenspiele und andere hilfreiche Ansätze begleiten die Theorie. Die Teilnehmenden entscheiden selber, wie weit sie persönliche oder supervisorische Themen einbringen und im Rahmen der Weiterbildung verantwortlich bearbeiten möchten.

 

Eine achtsame Hinwendung und empathische Einfühlung in der Arbeit mit Traumata, traumatisierten Menschen und Trauma-Folgestörungen wird angestrebt.

 

Das Verstehen der komplexen Zusammenhänge von Trauma und den teilweise unvorstellbar mächtigen und unbewusst ablaufenden Trauma-Folgestörungen im Alltag, eventuell auch erst viele Jahre nach dem Trauma auftretend, ist theoretische Basis dieser Weiterbildung.

 

Lehr- und Lernmethoden

 Die Weiterbildung orientiert sich an den Prinzipien des kreativen Lernens von Erwachsenen und des übenden Lernens in sozialen und psychologischen Handlungsfeldern. Hierbei wird davon ausgegangen, dass das persönliche Erleben ein wichtiges Element eines ganzheitlichen Lernens darstellt. Daher soll eine Vielfalt von Methoden und Übungen das Lernen unterstützen. Der Praxisbezug steht als wesentliches Prinzip der Weiterbildung im Vordergrund. Die Übungen sind selbsterfahrungszentriert. Supervisorische und persönliche Themen von Teilnehmenden können eingebracht werden. Das übende Lernen wird begleitet von Rollenspielen, therapeutischem Malen, Demonstrationen, Partnerübungen zur Gesprächsführung und Beratung, generationsübergreifende Familienaufstellungen und Trauma-Aufstellungen, die Arbeit mit Skulpturen, Emotionen und dem Körper.

 

Teilnehmerkreis

Die Weiterbildung ist offen für alle Interessierte. Sie richtet sich insbesondere an Fachleute und Interessierte, die Kenntnisse in der Arbeit mit Menschen und traumatischen Verstörungen besitzen.

Sie eignet sich als Fach-Weiterbildung für Menschen aus beratenden, sozialen, erzieherischen bzw pädagogischen, heilenden und helfenden Arbeitsfeldern.

Sie ist nach persönlicher Rücksprache auch offen für Interessiere, die Grundlagen in Traumatheorien und -Methoden besitzen, und diese Weiterbildung eher als Chance für die persönliche Entwicklung nutzen möchten.

 

Interesse und Motivation, sowie die Bereitschaft zur Selbsterfahrung und zur Erarbeitung von Fachliteratur sollte vorhanden sein. Ein Studium oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Teilnahme an einer kollegialen Übungsgruppe / Intervisionsgruppe zwischen den einzelnen Lehrseminaren hat sich bewährt und ist verbindlicher Teil der Weiterbildung. Die Teilnehmenden organisieren diese Termine in Eigenverantwortung. 

 

Die Weiterbildung vermittelt sowohl die wesentlichsten theoretischen Konzepte, als auch achtsame Methoden der Trauma-Bewältigung. Diese können ebenso als 'Selbstheilungsrituale' im weitesten Sinne angewendet werden.

  

 "Nicht das Aufdecken traumatischer Erfahrungen an sich, sondern deren Durcharbeitung im Rahmen einer guten therapeutischen Beziehung führt demnach zu positiven Veränderungen." 

(S. Bettighofer)

Termine 2017 - 2018

11. – 12.11. 2017

20. - 21.01.2018

10. – 11.03.2018

16. – 17.06.2018

11. – 12.08.2018

13. – 14.10.2018

 

Arbeitszeiten:

Samstags: 10.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 Uhr; (2 Stunden Mittagspause)

Sonntags: 10.00 - 13.00 und 14.30 - 17.00 Uhr (1 -½ Stunden Mittagspause) 

 

Seminarort

Duisburg

 

Kosten und Zahlungsbedingungen

Weiterbildungsgebühren gesamt:                              1140,-- Euro     

Weiterbildungskosten pro Lehrseminar:                     190,--  Euro 

(Eine Ermäßigung für Geringverdienende, Rentner, alleinerziehende Mütter ist möglich)

 

                                

Die Gesamtkosten der Weiterbildung belaufen sich auf 1.140,-- Euro, diese werden in 6 Raten à 190,-- zu den einzelnen Lehrseminaren gezahlt. Die Zahlungen zu den Lehrseminaren ( 190,-- Euro ) sind circa 7-10 Tage vor dem Seminar zu überweisen.

 

Prämiengutschein, Bildungsscheck (NRW) und Qualischeck (Rheinland-Pfalz) werden angenommen. Die Beratung zum Prämiengutschein, Bildungsscheck, Qualischeck muss vor der Anmeldung beim Weiterbildungsinstitut stattfinden !

 

Informationen dazu im Internet unter www.bildungspraemie.info und bei den Volkshochschulen. 

Bei Zahlung mit Bildungsscheck / Qualischeck / Prämiengutschein ist der Eigenanteil zu zahlen bevor der Bildungsscheck / Qualischeck / Prämiengutschein in Kraft tritt.

 

Die angegebenen Weiterbildungskosten beziehen sich ausschließlich auf die Weiterbildungsgebühren. Verpflegungs- und / oder Übernachtungskosten etc. sind darin nicht enthalten, sie werden von den Teilnehmenden selbst getragen.

 

Eine andere Regelung als oben angegeben bedarf der schriftlichen Absprache und Bestätigung seitens des Weiterbildungsinstitutes. 

 

 Abschlusszertifikat

 Nach Abschluss und der Teilnahme an allen Weiterbildungsseminaren erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung ist verbindlich, wenn die schriftliche Anmeldung vorliegt. Der Anmeldung ist eine kurze Beschreibung beizufügen, aus der Ihre Ausbildung, eventuelle Weiterbildungen, Ihre Berufserfahrung sowie Ihre derzeitige berufliche Situation zu entnehmen sind.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung innerhalb von 7 – 10 Tagen eine Teilnahmebestätigung.

 

Leitung der Weiterbildung

 

Marlies Warncke 

Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF),  Pädagogin (Lehramt ), Systemische Beratung (IGST), Heilpraktikerin Psychotherapie (HPG).

 

Bei Fragen zur Weiterbildung können Sie mich gerne anrufen oder eine Mail senden.

 

 

 

Tel.: 0157 - 563 581 25

Email: kontakt@m-warncke.de