Einjährige Weiterbildung

Familienaufstellungen und transgenerationale Traumata

Beginn: 07. - 08. September 2019 in Duisburg

 

 

„Familienaufstellungen und transgenerationale Traumata“

 

6 Lehrseminare an Wochenenden

  

 

 "Nicht das Aufdecken traumatischer Erfahrungen an sich, sondern deren Durcharbeitung im Rahmen einer guten therapeutischen Beziehung führt demnach zu positiven Veränderungen."                 

 

Die Weiterbildung ist ein Kurs in Psychotraumatologie in Verbindung mit dem Erlernen generationsübergreifender Familienaufstellungen.

Das integrative Konzept der Weiterbildung vermittelt Wissen und Fähigkeiten zur zu den Themen:

 

·      Familienaufstellungen und generationsübergreifende Traumata

·      Familienaufstellungen: Übungen und Fachwissen

·      Systemische Gesprächsführung und Beratungskompetenz

·      Bindungstraumata - frühe Störungen – Entwicklungspsychologie

·      Grundlagen von ‚pathologische’ und ‚funktionalen’ Familienstrukturen

·      Gewalttraumen – Täter – Opfer

·      Die ‚Verstrickung Nachkommender’ in transgenerationale Traumen und deren Lösung

 

 

Die Weiterbildung ermöglicht neue Sichtweisen für eine generationsübergreifende Psychotherapie. Sie bietet bedeutende Methoden für die konkrete Arbeit als Berater, Therapeut, Familienaufsteller oder für andere Tätigkeiten in heilenden, helfenden und pädagogischen Berufsfeldern.

 

Das integrative Konzept vermittelt Methoden und Inhalte, die persönliches Wachstums und persönliche Entwicklung unterstützen. 

 

 

 

Themen der Weiterbildung

 

  • Emotionale und körperliche Symptome als Trauma-Folgen. Psychosomatik und Trauma-Folgestörungen. Körperliche und emotionale Auswirkungen und Symptome in der Folge traumatischer Ereignisse und als Spätfolgen in generationsübergreifenden Verstrickungen.
  • Familienaufstellungen. Grundlagen in Theorie und Praxis. Viele Übungen und Lernerfahrungen. Ziel ist, dass Teilnehmende in der Weiterbildung selbständig Familienaufstellungen und Kleinformen von Aufstellungen durchführen lernen.
  • Traditionelle Form von Familienaufstellungen und energetische Form von Aufstellungen.
  • Aufstellungen in der Einzelberatung und in der Gruppe.
  • Weitergabe von transgenerationalen Verstrickungen, die sichtbar werden in den  generationsübergreifenden Familienaufstellungen. Die lösende Arbeit mit transgenerationalen traumatischen Verstrickungen.
  • Trauma: Denken, Fühlen und Verhalten in alltäglichen Situationen Die Arbeit mit traumatischen Erfahrungen in Therapie und Beratung. 
  • Bindung – Entwicklung – Entwicklungsstörungen: Wesentliche Konzepte der Entwicklungstheorie und Bindungstheorie zum Verständnis generationsübergreifender Weitergabe.
  • Unterschiedliche Konzepte der Traumatherapie.  „Väter“ der Traumatheorie: Janet, Freud, Bessel van der Kolk und andere.Gestalttherapie – Projektion, Identifikation und Introjekte.
  • Tod, Trauer und Verlust. Methoden zu Bewältigung.
  • Gewalterfahrungen - Täter- und Opferenergien.
  • ICD-10: Kriterien von Belastungsstörungen und 'Posttraumatischen Belastungsstörungen' als Krankheitsbilder bei traumatischen Erfahrungen
  • Gesprächsführung und Beratungskompetenz
  • Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Vernetzung von Gefühlen, Empfindungen, Motorik, inneren und äußeren Einflüssen.

 

Theorie und Praxisarbeit stehen im Rahmen der Weiterbildung in einem sich ergänzendem Verhältnis, wobei der Schwerpunkt auf der Unterrichtung von praxisbezogenen Methoden liegt. Familienaufstellungen, Bewältigungsmethoden für traumatische Erfahrungen, Lösungen zu generationsübergreifenden ‚Verstrickungen’, Selbsterfahrende Übungen, Rollenspiele, Elemente aus der Gestalttherapie, Gestaltungstherapie und dem Psychodrama begleiten die Theorie.

 

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit persönliche und supervisorische Themen in die Übungseinheiten einzubringen. Wie weit sie diese einbringen und mit diesen arbeiten möchten entscheiden sie eigenverantwortlich. Diese Möglichkeit bietet eine gute Chance eigene Problemfelder zu betrachten, zu reflektieren und Lösungsansätze zu erfahren.

 

 

Lehr- und Lernmethoden

Die Weiterbildung orientiert sich an den Prinzipien des Lernens von Erwachsenen, des kreativen und übenden Lernens in sozialen und psychologischen Handlungsfeldern. Hierbei wird davon ausgegangen, dass das persönliche Erleben ein wichtiges Element des ganzheitlichen Lernens darstellt. Daher werden vielfältige  Übungen das Lernen unterstützen. Der Praxisbezug steht als wesentliches Prinzip der Weiterbildung im Vordergrund. Viele Übungen sind selbsterfahrungszentriert, die persönliche Bereitschaft zur Selbsterfahrung wird vorausgesetzt, wobei jeder Teilnehmende für sich entscheidet, wann, was und wie viel er / sie einbringen möchte. Das übende Lernen wird begleitet von Demonstrationen, Partnerübungen, Arbeiten in der Gruppe, Theorie-Inputs, generationsübergreifenden Familienaufstellungen und Trauma-Aufstellungen.

 

Teilnehmerkreis

Die Weiterbildung ist offen für alle Interessierte. Sie richtet sich an Fachleute und Menschen aus anderen Berufsfeldern, die Kenntnisse und Fähigkeiten in der Arbeit mit Menschen, generationsübergreifenden Familienaufstellungen und traumatischen ‚Verstrickungen’ erwerben möchten.

Sie eignet sich als Fach-Weiterbildung für Menschen aus beratenden, sozialen, erzieherischen beziehungsweise pädagogischen, heilenden und helfenden Arbeitsfeldern.

 

Interesse und Motivation zur Erarbeitung von Fachliteratur, schriftlicher Reflexion, Protokollführung, Internetrecherche und aktiver Mitarbeit ist Voraussetzung. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung und zur supervisorischen Arbeit sollte vorhanden sein. Ein Studium oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Die Teilnahme an einer kollegialen Übungsgruppe / Intervisionsgruppe zwischen den einzelnen Lehrseminaren hat sich bewährt und ist Teil der Weiterbildung. Die Teilnehmenden organisieren diese Termine in Eigenverantwortung. 

 

 

·      Das Verstehen der komplexen Zusammenhänge von Trauma und den teilweise unvorstellbar mächtigen und unbewusst ablaufenden Trauma-Folgestörungen im Alltag, eventuell auch erst viele Jahre nach dem Trauma auftretend, ist theoretische Basis dieser Weiterbildung.

·      Eine achtsame Hinwendung und empathische Einfühlung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen und mit Trauma-Folgestörungen wird angestrebt.

 

 

Termine 2019 – 2020

2019            

07.09. – 08.09.2019           

16.11. – 17.11.2019            

2020 

18.01. – 19.01.2020

14.03. – 15.03.2020   

02.05. – 03.05.2020

19.06. - 21.06.2020 (Beginn am ersten Tag: 12.00 Uhr)

 

Arbeitszeiten:

Samstags: 10.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 Uhr; (2 Stunden Mittagspause)

Sonntags: 10.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr (1 Stunde Mittagspause) 

 

 

Seminarort: Duisburg

Kosten und Zahlungsbedingungen

Weiterbildungsgebühren gesamt:                       1320,--Euro     

Weiterbildungskosten pro Lehrseminar:                       220,--   

(Ermäßigung für Geringverdienende, Rentner, alleinerziehende Mütter ist möglich)

                     

Die Gesamtkosten der Weiterbildung belaufen sich auf 1.320,-- Euro, diese werden in sechs Raten à 220,-- zu den einzelnen Lehrseminaren gezahlt. Die Zahlungen zu den Lehrseminaren sind circa 7-10 Tage vor dem Seminar zu überweisen.

 

Prämiengutschein, Bildungsscheck (NRW) und Qualischeck (Rheinland-Pfalz) werden angenommen. Die Beratung zum Prämiengutschein, Bildungsscheck, Qualischeck muss vor der Anmeldung beim Weiterbildungsinstitut stattfinden !

 

Informationen dazu im Internet unter www.bildungspraemie.info und bei den Volkshochschulen. 

Bei Zahlung mit Bildungsscheck / Qualischeck / Prämiengutschein ist der Eigenanteil zu zahlen bevor der Bildungsscheck / Qualischeck / Prämiengutschein in Kraft tritt.

 

Die angegebenen Weiterbildungskosten beziehen sich ausschließlich auf die Weiterbildungsgebühren. Verpflegungs- und / oder Übernachtungskosten etc. sind darin nicht enthalten, sie werden von den Teilnehmenden selbst getragen.

 

Eine andere Regelung als oben angegeben bedarf der schriftlichen Absprache und Bestätigung seitens des Weiterbildungsinstitutes. 

 

Abschlusszertifikat

Nach Abschluss und der Teilnahme an allen Weiterbildungsseminaren erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung ist verbindlich, wenn die schriftliche Anmeldung vorliegt. Der Anmeldung ist eine kurze Beschreibung beizufügen, aus der Ihre Ausbildung, eventuelle Weiterbildungen, Ihre Berufserfahrung sowie Ihre derzeitige berufliche Situation zu entnehmen sind. 

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung innerhalb von 7 – 10 Tagen eine Teilnahmebestätigung.

 

Leitung der Weiterbildung

 

Marlies Warncke 

Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF),  Pädagogin (Lehramt ), Systemische Beratung (IGST), Heilpraktikerin Psychotherapie (HPG).

 

Ein ausführliches Skript zu "Trauma - Eine Einführung" sowie weitere Materialien zu Trauma in Skriptform und als persönliche Arbeiten von Weiterbildungs-Teilnehmenden können unter dem Button "Download" runtergeladen werden.

Es empfiehlt sich insbesondere das Einführungsskript zu Trauma vor dem Beginn der Weiterbildung zu lesen. 

 

Bei Fragen zur Weiterbildung oder auch zum Skript "Trauma - eine Einführung"können Sie mich gerne anrufen oder eine Mail senden.

 

 

 

Download
Anmeldeformular Weiterbildung "Familienaufstellungen und transgenerationale Traumata" in Duisburg 2019 - 2020
Anmeldeformular t-g-A_dbg_2019.pdf
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